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Bürogebäudekompelex "Die Welle"

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Bürogebäudekompelex mit insgesamt mehr als 10000 m2 Bürofläche

Die Welle befindet sich auf dem ehemaligen BMD-Areal (Badische Maschinenfabrik Durlach). Es wird im Norden von der alten Gießerei und von der neuen Werkstrasse „Zur Gießerei“ im Süden und im Westen begrenzt. Städtebau Im Süden reagiert „die Welle“ auf die stringente Fassade des gegenüberliegenden Bürogebäudes. Durch die geschwungene Lochfassade weitet oder verengt sich der Straßenraum und rhythmisiert die Flucht der neuen Werkstrasse „Zur Gießerei“.

 

Das neue viergeschossige Bürogebäude mit Staffelgeschoss stellt eine Durchdringung von vier querstehenden Quadern und einem parallel zur Straße gestellten Riegel dar. Der
kammförmige Baukörper ist in der Erdgeschosszone im Bereich der Höfe ausgeschnitten, so dass räumliche Querverbindungen zwischen Gießereihalle und Straße entstehen. Die Gebäudeform bietet vielfältige Orientierungsmöglichkeiten der Innenräume, so dass Büros im Norden nach innen, zu den Höfen hin, orientiert werden und so deren Qualität unabhänigig von der Nutzung des Nachbargrundstücks gesichert ist. Im Westen verschmelzen „die Welle“ und der Quader zu einem zylinderförmigen Kopf, an dem sich der Haupteingang befindet.

Das statische System beruht auf einer klassischen Stahlbetonskelettkonstruktion mit tragenden Stützen und Decken und nichttragenden Außenwänden. Dies erzeugt ein hohes Maß an Flexibilität in der Gestaltung der Grundrisse, die für jeden einzelnen Nutzer maßgeschneidert werden können.

Die Welle wird mit einer innovativen Technik mittels Grundwasser im Winter beheizt und im Sommer gekühlt. Die günstige Höhenlage des Grundwassers bietet hier ideale Voraussetzungen. Über Saugbrunnen und Wärmetauscher wird das Grundwasser in das Gebäude geleitet und über Sickerbrunnen wieder in die wasserführende Grundwasserschicht eingeleitet.

Die Energie, die durch die Wärmetauscher aus dem Grundwasser erzeugt wird, beheizt das Gebäude im Winter, indem warmes Wasser in jeder Betondecke in einem Rohrleitungssystem zirkuliert.

Besondere Räume wie Konferenzräume erhalten zusätzlich eine konventionelle Kühlung, die im Bedarfsfall zugeschaltet werden kann.

Das Haus wird neben der Betonkerntemperierung zudem mit einer klassischen Nahwärmeheizung ausgerüstet, die bei extrem ungünstigen Grundwasserständen die gesamte Heizung
vollständig übernehmen kann.

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Architekten Essari + Lequime GmbH

Seboldstraße 3 / Zur Gießerei 29 • D-76227 Karlsruhe
Telefon +49 721 98452-0 • Telefax +49 721 98452-20
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Umwelt & Energie Fachjournal

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