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Energetische und denkmalgerechte Sanierung eines Fachwerkhauses

 

1. Bauvorhaben
Der Neubau des Bürogebäudes besteht aus einem Gebäuderiegel mit 3 Geschossen und einem urückgesetzten sog. Staffelgeschoss. Über zwei Treppenhauskerne werden die Etagen erschlossen. Insgesamt sollen 12 Büroeinheiten, Staffelgeschoss und ein Parkplatz realisiert werden. Das Gebäude ist nur im Bereich der Treppenkerne unterkellert. Vor den Teeküchen jeder Büroeinheit im 1. und 2. OG sind Stahlbalkone angeordnet, im EG Terrassen.

Die Fundamentierung, die Bodenplatte und die Umfassungswände sind aus Stahlbeton ausgebildet. Die Gründung erfolgt mittels Bodenplatte mit verstärkten Bereichen unter den Innenstützen und dem Treppenhaus- und Sanitärkern. Die Au- ßenwände gründen auf einem Streifenfundament, welches auch als Frostschürze dient. Sperrung aller erdberührenden Außenwandflächen gegen Feuchtigkeit nach DIN 18195, teilweise gedämmt (Flankendämmung). Die Decken des Gebäudes aus Stahlbeton-Massivdecken.

Die Umfassungswände der Geschosse bestehen aus Stahlbeton und sind mit einem Wärmedämmverbundsystem nach EnEV, sowie einem feinkörnigen Putz versehen. Die tragenden Innenwände bestehen aus Stahlbeton (Treppenhaus- und Sanitärkern), sowie einer Reihe von Stützen in der Längsachse orientiert. Das Dach besteht aus einem Stahlbetonflachdach mit bituminöser Dampfsperre, Wärmedämmung nach EnEV und Abdichtungsbahnen aus Kunststoff oder Bitumen. Die gesamte Dachfläche wird bekiest. Das Dach wird über innenliegende Fallrohre entwässert, das Regenwasser der Balkone wird über sichtbare Fallrohre im Grünstreifen versickert.

Die notwendigen Treppenhäuser erhalten Wände aus Stahlbeton, die Treppenläufe bestehen aus Stahlbetonfertigteilen und werden schallentkoppelt
eingebaut. Die Aufzugsschächte bestehen aus Stahlbeton und sind schallentkoppelt eingebaut. Der Belag der Treppen besteht aus Naturstein. Die Entrauchung erfolgt über öffenbare RWA-Lichtkuppeln. Die Fenster bestehen aus einer Pfosten-Riegel-Fassade aus beschichtetem Aluminium. Als Verglasung ist eine Dreifach- Verglasung entsprechend der EnEV-Berechnung und den Schallschutzanforderungen vorzusehen.

Die Eingangselemente der Treppenhäuser bestehen aus einer Pfosten-Riegel-Fassade aus beschichtetem Aluminium. Als Verglasung ist eine Dreifach-Sonnenschutz-Verglasung entsprechend der EnEVBerechnung vorzusehen. Die Briefkästen sind als freistehende Anlagen anzuordnen. Jedem Hauseingang ist ein Werbepylon zugeordnet.

Die Beheizung aller Büroeinheiten erfolgt über statische Heizflächen, die Energieversorgung erfolgt über Fernwärme. Die Büroeinheiten werden mittels Klimasplitgeräte gekühlt. Die Außeneinheiten werden auf dem Dach angeordnet. Die Personenaufzüge sind mit einer rollstuhlgerechten Kabine ausgestattet, welche auch mit einem Hubwagen befahren werden kann.

Die Aussenanlagen gliedern sich in einen westlichen und östlichen Bereich (Parkplatz). Im östlichen Bereich befindet sich sowohl die Parkplatzanlage, sowie die Terrassenbereiche aus Betonplatten mit Natursteinvorsatz vor den Teeküchen der Mieteinheiten im EG.Die gemeinschaftlichen Wege- und Zugangsflächen werden aus Betonpflaster mit Natursteinvorsatz und geeignetem Unterbau erstellt.

Zusatz-Paket „DGNB-Zertifizierung Der Bauherr wünscht als „Zusatz-Paket“ eine Zertifizierung des Gebäudes nach dem DGNB-Standard. Ziel ist es für das Projekt ein DGNB-Zertifikat in Gold zu erhalten (siehe separate Position „DGNBZertifikat“). Dieses Paket wird komplett eigenständig als Teilleistung
„Zertifizierung“ und Teilleistung „Mehrkosten“ gegenüber dem LV -Anforderungen „EnEV 2009-30%“ kalkuliert.

2. Projektstand
Die Planung wurde in enger Abstimmung mit der Bauverwaltung erarbeitet. Der Bauantrag wurde eingereicht. Die Baugenehmigung und Entwässerungsgenehmigung sind bis Mitte Oktober 2012 zu erwarten und werden Vertragsbestandteil.

3. Basisdaten (gem. Bauantrag)
Nutzfläche ca. 3.000 m²
Bruttogrundfläche (a) oberirdisch ca. 4.300 m²
Bruttorauminhalt (a) oberirdisch ca. 17.850 m²

 

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Umwelt & Energie Fachjournal

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